Seit etwa einer Woche sind viele Final Fantasy-Fans sicherlich schon den neuesten Titel der Reihe am spielen und auch wir haben und Final Fantasy XIII-2 mal etwas genauer angesehen.
Die lange Reise nach Walhalla
Als Nachfolger von Final Fantasy XIII beginnt die Story natürlich direkt nach dem Ende des Vorgängers. Lightning befindet sich in Walhalla und sieht sich dort dem mächtigen Caiuo gegenüber, der mit seiner Armee alles vernichten will. Nach einer erbitterten Schlacht erscheint plötzlich ein helles Licht am Himmel und jemand stürzt der Oberfläche entgegen: Noel, eine Hauptfiguren in Final Fantasy XIII-2. Lightning hat ihn schon erwartet und gibt Noel den Auftrag, ihre Schwester Serah zu finden und zu ihr nach Walhalla zu bringen. Noel kann gerade noch einmal aus Walhalla flüchten und landet ihn einer kleinen Flüchtlings-Siedlung von ehemaligen Cocoon-Einwohnern. Dort trifft er dann auch schon auf Lightnings Schwester Serah, die nicht glauben kann, dass ihre Schwester nicht tot sein soll. Doch in der ganzen Welt tauchen Anamolien auf und das Ganze Raum-/Zeit-Gefüge ist durcheinander geraten, was Serah letztendlich von Noel Geschichte über Lightning überzeugt. Und so machen sich die beiden auf eine beschwerliche Reise nach Walhalla und reisen dabei durch zahlreiche Welten, in denen einiges gewaltig schief läuft.
Überarbeitetes Kampfsystem
Während die Story weitergeführt wird, bleibt das Kampfsystem nicht ganz unangetastet. Während man durch die Welten wird man nicht einfach zufällig direkt in den Kampf-Modus geschickt, sondern die Feinde erscheinen vor Euch und Ihr könnt versuchen, sie mit einen Angriff zu treffen, um einen Vorteil im folgenden Kampf zu erhalten. Es ist manchmal aber auch möglich, dem Kampf zu entgehen. Allerdings kann Euch der Feind auch zuerst treffen, wodurch Ihr einen Nachteil im Kampf habt. Sobald das Spiel dann in den Kampf-Modus wechselt, könnt Ihr entweder Auto-Angriff oder Eure einzelnen Fähigkeiten wählen. Die Angriffe werden dann in eine Leiste eingereiht und dann ausgeführt, sobald diese Leiste sich komplett gefüllt hat. Beim Auto-Angriff, werden die Angriffe dementsprechend automatisch in die Leiste eingereiht. Bei manchen Boss-Kämpfen muss man zwischendurch auch noch das ein oder andere Quicktime-Event schaffen, um nicht allzu viel Schaden einzustecken.
Im Kampf stehen außerdem verschiedene Paradigmen zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Kampfstile, die sich beliebig kombinieren lassen. Jeder Charakter hat 3 verschiedene Kampfstile zur Verfügung, die Paradigmen weißen diese im Kampf dann zu. So kann man sich immer auf die entsprechenden Feinde einstellen und verschiedene Taktiken ausprobieren, was vor allem bei den zahlreichen Boss-Gegnern sehr wichtig sein wird.
Level-Up
Wie zuvor schon erwähnt, können unsere Helden 3 verschiedene Rollen einnehmen, eine angriffslastige, eine verteidigende und eine magische. Diese Rollen lassen sich im Menü natürlich auch verbessern, dafür braucht man Erfahrungspunkte, die man durch erfolgreiche Kämpfe erhält. Man sollte sich aber schon möglichst früh entscheiden, welche Rolle jeder Charakter einnehmen soll, da einem sonst schnell die Punkte ausgehen. Alle paar Skill-Level bekommt Euer Charakter dann eine neue Fähigkeit dazu, wenn er die entsprechende Rolle einnimmt.
Zusätzlich zum Verbessern von Charakteren, kann man auch Monster verbessern, die an Eurer Seite kämpfen. Diese Funktion ist neu und wirklich sehr praktisch. Hat man eine Gruppe von Monstern besiegt, erhält man meistens eine Monster-Essenz und kann dieses Monster dann im Kampf an seiner Seite kämpfen lassen. Dabei gibt es natürlich auch wieder verschiedene Typen von Monstern, die auch unterschiedliche Rollen einnehmen können und deren Fähigkeiten man verbessern kann.
Die Chronosphäre
Wie anfangs schon beschrieben, ist in der Welt einiges passiert und zeitliche Ereignisse geraten durcheinander. Um das Ganze aber wieder ins Reine zu bringen, reist man durch die Zeit und muss dabei in den verschiedenen Epochen die Zeit-Portale öffnen. Dafür muss man meistens den jeweiligen Boss im Gebiet besiegen. Oftmals gibt es aber auch mehrere Portale, die in verschiedene Zeiten führen. Das Reiseziel lässt sich zwischen den Leveln über die Chronosphäre auswählen, dabei lassen sich manche Nebenmissionen nur zu bestimmten Zeiten erledigen und muss sich dadurch gut überlegen, welche Gebiete man zuerst bereist, dadurch verändern sich auch verschiedene Story-Elemente.
Fazit
Final Fantasy XIII-2 kommt mit ein paar Neuerungen daher und wird vielen Rollenspiel-Fans sicherlich gefallen. Allerdings wird der ein oder andere Hardcore-Final Fantasy-Fan wie schon beim Vorgänger enttäuscht sein. Objektiv gesehen, ist Square Enix mit dem neuen Final Fantasy aber auf jeden Fall ein sehr gutes Spiel gelungen. Das Kampfsystem wurde verbessert, die Story wird wieder spannend in zahlreichen Zwischensequenzen weitererzählt und es gibt Monster, die an Eurer Seite kämpfen und spezielle Angriffe haben.












